Über mich

Schuld an allem ist Markus Söder. Er hat mir als Bayerischer Umweltminister im Jahr 2009 eine Urkunde übersandt, mit der er einen Schnappschuss von mir auszeichnete. Das Bild war zufällig scharf, es zeigte zufällig eine Szene mit Emotionen und war deswegen vermutlich interessant für die Kampagne "Bayern Tour Natur". Glück gehabt - ein Schnappschuss eben!


Der Wunsch, solche Bilder auch bewusst herbei führen zu können, ließ mich die Bedienungsanleitung der dienstlichen Spiegelreflexkamera lesen - es war eine Nikon D50 mit 6,1 Megapixel. Ein neues Hobby war gefunden, welches mich immer mehr begeisterte und bisher nicht langweilig wurde. Draußen sein, mit kalten Fingern auf die ersten Sonnenstrahlen warten oder sich verrenken weil der Schmetterling die Flügel einfach nicht öffnen will. Das ist für mich Entspannung aber vielleicht auch nur Mittel zum Zweck, um mehr zu lernen über die Natur, die dringend unser Interesse braucht und um deren Zustand man sich wirklich sorgen sollte.

Ich bin 40 Jahre alt, lebe mit meiner Familie am südlichen Rand des Fichtelgebirges und bin als Forstingenieur in der ländlichen Entwicklung tätig.


Ein paar Worte zur Technik

Die Kennzahlen einer typischen Fotowanderung: 2 Stunden, 2 Motive, 80 Auslösungen, 1 vorzeigbares Bild - oder oft auch keines. Schon diese Zahlen lassen erkennen, dass die teuerste Kamera nicht der Schlüssel zu einem guten Bild ist. Die Ausstattung ist als Werkzeug anzusehen, das im Zweifel auch bei leichtem Schneefall oder Nieselregen funktioniert und dessen Tasten man blind bedienen können sollte. Das ist die Theorie. In Wahrheit sind wir Männer (vermutlich mehr als Frauen) trotzdem technikbegeistert und baden uns gerne in den Leistungsdaten und Parameter der neuesten Kameramodelle. Ich fotografiere mit einer Sony A 7, einer Canon 7D und einer Lumix FZ300. Durch die Bank altes Equipment, aber ausreichend für das, was ich mache. Mein Lieblingsobjektiv ist das 21 mm Color Scopar Weitwinkel von Voigtländer. Das ist etwas speziell, weil rein manuell, aber genau das schafft Ruhe beim Fotografieren. Der Weitwinkel fordert einen immer wieder in der Bildgestaltung und er sorgt für das Gefühl, nah dran und mittendrin zu sein.